Auch stark gekrümmte
Wurzelkanäle können mit modernsten Behandlungsmethoden optimal versorgt werden.

Im Vergleich:

1) optimale Wurzelfüllung

2) unvollständige Wurzelfüllung


Wann ist eine Wurzelbehandlung notwendig?

Eine Wurzelbehandlung wird notwendig, wenn der Zahnnerv (Pulpa) stark entzündet oder abgestorben ist. Dieses äußert sich häufig in Schmerzen oder Beschwerden, kann aber auch erst beim Sensibilitätstest oder auf dem Röntgenbild bemerkt werden. 

Bei Verzicht auf eine Behandlung muss damit gerechnet werden, dass sich die Entzündung auf den Kieferknochen ausweitet und es zu Schmerzen, Schwellungen und Eiterbildung (Abszess) kommt.

Wie läuft eine Wurzelbehandlung ab?

Zunächst wird der entzündete oder tote Nerv aus dem Zahninneren entfernt. Ist der Nerv noch nicht vollständig abgestorben, wird er zuvor selbstverständlich mit einer Anästhesie betäubt. 
Durch eine Röntgenaufnahme wird die genaue Länge des Zahnes berechnet. Zusätzlich kann hier der Einsatz einer elektrometrischen Längenbestimmung zur Erhöhung der Präzision erforderlich sein. Nach Berechnung der Zahnlänge werden alle Wurzelkanäle sorgfältig bis zu einer bestimmten Stelle gereinigt und erweitert. Dies geschieht mit feinen Feilen.
Zum Abschluss werden die Kanäle mit einer Wurzelfüllung gefüllt. Eine weitere Röntgenaufnahme muss zeigen, ob die Füllung ausreichend ist oder verbessert werden muss.
Je nachdem, wie viele Wurzelkanäle der betroffene Zahn hat, wie eng und verschmutzt und wie gebogen diese sind, wird die Behandlung dementsprechend zeitaufwendig sein, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Weitere Beispiele für medizinisch korrekte Wurzelkanalbehandlungen:

 

Kein Eingriff ohne Risiko

Bei der Wurzelbehandlung handelt es sich zumeist um den letzten Versuch, den kranken Zahn noch zu retten. Die durchschnittliche Erfolgswahrscheinlichkeit liegt mit mehr als 80% sehr hoch. Allerdings sind die von den gesetzlichen Krankenkassen beschriebenen Qualitätskriterien einer Wurzelfüllung (Erreichen des unteren Wurzeldrittels) aus wissenschaftlicher Sicht völlig unzureichend!
Hochflexible Feilen aus Nickel-Titanlegierungen und drehmomentbegrenzte Motoren ermöglichen heute die Aufbereitung stark gekrümmter Wurzelkanäle bis zur Wurzelspitze und reduzieren die Bruchgefahr der feinen Instrumente. Dadurch können auch Zähne, die mit konventionellen Instrumenten nicht behandelt werden können, noch erhalten werden.
Sämtliche Schritte bei einer Wurzelbehandlung sollten heute mit Vergrößerungshilfen (z. B. Lupenbrille) erfolgen, um auch die kleinsten Wurzelkanäle finden (Durchmesser z.T. 0,15 mm!) und versorgen zu können.

Alternativen zur Wurzelbehandlung

Die beiden Alternativen zur Wurzelbehandlung sind die Entfernung (Extraktion) des Zahnes oder ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Wurzelspitze abgetrennt wird (Wurzelspitzenresektion). Die Wurzelspitzenresektion setzt jedoch immer eine gute Wurzelfüllung voraus.

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